Wir müssen uns neu organisieren

Wirtschaft neu gestalten

Wirtschaft darf nicht nur wenigen gehören

Von der Politik hören wir ständig, der Wirtschaft muss es gut gehen. Damit das so ist, schafft Politik ständig neue Rahmenbedingungen, damit es der Wirtschaft gut geht. Wir müssen uns die Frage stellen, wer ist die Wirtschaft. Die Wirtschaft sind nicht wir Menschen. Dies ist ein kleiner elitäre Kreis mit viel Geld, ständig darauf bedacht das vorhandene Geld zu vermehren. Mit diesem Geld wird auch ständig Einfluss auf die Politik genommen, damit die Politik den Bürgern klar macht, warum z. B. Menschen arbeiten und trotzdem am Rande der Existenz leben müssen oder nach 45 Jahre Arbeitszeit direkt in die Altersarmut wechseln.

Wirtschaft Elite Macht

Wirtschaft sollte nicht wenigen gehören!

Das Wohl der gesamten Menschheit, liegt in den Händen von immer weniger Menschen. Der Denkfehler liegt an unserem System, das wir uns selbst erschaffen haben. Gut geht es nur dem, der auch in der Lage ist Vermögen zu schaffen oder in die richtige Wiege geboren worden ist. Dieser Prozess grenzt sehr viele Menschen aus, die nie die Chance erhalten, damit es ihnen besser geht. Selbst der Mittelstand muss heute um seine Existenz fürchten. 

Zum Vermögen schaffen, gehört auch andere, um ihren gerechten Anteil zu bringen. Dies soll keine Anklage gegen Vermögende sein. Wahrscheinlich würde fast jeder auf den eigenen Vorteil bedacht sein, wenn er dann auch die Möglichkeit dazu hätte. Dies wird aber so nie sein, weil der Reichtum der einen, die Armut der anderen ist. Je Reicher die einen werden, desto mehr werden die anderen verdrängt und dies betrifft schon länger den Mittelstand. Nur dort ist noch genug zu holen.

Wirtschaft neu gestalten, zum Vorteil aller Menschen

Obwohl wir die Wirtschaft am Leben halten mit unserem Wissen und der Arbeitskraft, leben wir in Abhängigkeit von ihr. Was wir erwirtschaften, kommt uns nur zum Teil zu Gute und der Rest fließt in die Hände, weniger Menschen. Obwohl wir sehr leistungsfähig sind, verfällt die Infrastruktur, das Bildungswesen und der Gesundheitsbereich. Überall muss gespart werden, nur nicht an den Gewinnen Einzelner. Die Befreiung vom Geld schafft uns ganz neue Möglichkeiten. Wenn eine Brücke erneuert werden muss, müssen wir uns nicht fragen, ob dies auch bezahlbar ist. Sind das Material und die Arbeitskräfte vorhanden, können wir die Brücke erneuern. Das Gleiche gilt für alles andere, was heute unbezahlbar ist. Brauchen wir mehr Personal im Gesundheitswesen, dann müssen wir in der Bildung ansetzen und dies ermöglichen. Eine solche Wirtschaft dient dem Menschen und nicht das persönliche streben nach Rendite und Profit.

Die Befreiung vom Geld hat noch mehr Vorteile

Erzeugen wir heute eine Ware oder wird eine Dienstleitung angeboten, befinden sich viele versteckten Kosten darin. Da sind die Abgaben an den Staat, die Werbung für das Produkt, der Transport, die Miete und Gewinne sollen auch erwirtschaftet werden. Je nachdem verdienen gleich mehrere Unternehmen daran. Dieser Umstand verteuert die Waren oder Dienstleistungen erheblich. Geht es nicht mehr um das Geld, können wir das ganz anders betrachten. Wir müssen uns die Frage stellen, wie wollen wir als Gesellschaft leben. Welche Waren können wir selbst produzieren und was müssen wir importieren. Damit wir importieren können, müssen wir auch Waren erzeugen, die wir exportieren. Dabei fallen dann lediglich die reinen Materialkosten und die Arbeitskraft an. Diese Tatsache macht uns äußerst konkurrenzfähig auf der Welt. Wir können allen Menschen einen vernünftigen Lebensstandard bieten, wenn wir nicht mehr die Gewinne Einzelner erwirtschaften müssen. Gut umgesetzt, wird das immer mehr Länder anstecken, neue Wege zu gehen.

Was passiert mit den Unternehmen?

Firma Unternehmen

Viele haben die Befürchtung, das bei der Befreiung vom Geld alles verstaatlicht wird und wir in eine Art Kommunismus geraten. Diese Befürchtung ist aber falsch. Die Vergangenheit zeigt, dass der Staat es nicht besser macht, wie private auf Gewinn ausgerichtete Unternehmen. Am Ende steht immer die Ausbeutung. Die großen Konzerne, die das Leben in unserer Welt bestimmen, haben die wenigsten Mitarbeiter. 

Die meisten Menschen arbeiten in kleinen und mittleren Unternehmen. Natürlich sind nicht unerheblich wenige, Zulieferer der großen Konzerne. Meist selbst unter einem großen Druck, weil die Konzerne am Ende bestimmen. Für die kleinen und mittleren Unternehmen ist die Befreiung vom Geld eine große Chance. Mit ihrem Wissen können wir eigene Waren erzeugen und z. B. selbst Autos entwickeln und bauen. 

Ganz neue Chancen entstehen

Durch die Befreiung vom Geld entstehen auch ganz neue Chancen, die heute wegen der Gewinnmaximierung völlig brach liegen. Wir haben viele kluge Köpfe im Land, die ihre Ideen gar nicht entfalten können, aus Mangel an Geld. Die ausgebremst werden, von den großen Konzernen, die sich nur ihren Anlegern verpflichtet sehen und jeden noch so kleinen vermeintlichen Konkurrenten vom Markt fegen. Dies lässt sich nur ändern, wenn wir uns vom Geld befreien und unserer Zukunft eine Chance geben. Mit den Konzernen geht uns ja das Wissen und die Arbeitskraft nicht verloren! Wir trennen uns lediglich von der Gewinnmaximierung, zu unserem eigenen Vorteil. Wenn wir diesen Schritt gehen, können wir zu Recht von einer Volkswirtschaft reden. Einer Wirtschaft, die von den Bürgern eines Landes gesteuert wird.

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