Profit und Habgier beenden

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  • Beitrag zuletzt geändert am:20. Oktober 2020
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Profit und Habgier beenden

Profit und Habgier

Unsere Entwicklung als Gesellschaft wird vorwiegend durch die Habgier nach mehr Profit Einzelner bestimmt. Menschen werden in Ihrer Existenz verdrängt und wir schaden unserem Heimatplaneten, damit der Gewinn für den Einzelnen stimmt. Ob Finanzkrise oder Coronavirus. Die Reichen werden reicher, der Mittelstand bezahlt die Zeche und die Armen werden ruinös in ihrem Dasein beschnitten. Krisen wird es noch genug geben. Handelskriege, Finanzkrise, Bankenrettung, Währungskrise, Unruhen, nur um einige Problemsituationen zu benennen. Es ist an der Zeit, dass wir uns weiter entwickeln und als Gesellschaft ganz neu organisieren.

Verdrängung

Haben wir früher von Armut gesprochen, war der erste Gedanke, Afrika, Asien oder Südamerika. Heute müssen wir uns eingestehen, dass sich Armut längst in Europa etabliert hat. Die finanzielle Existenz von Menschen wird immer mehr zugunsten Einzelner beschnitten. Wir steuern auf eine Zweiklassengesellschaft zu. Ich glaube nicht, dass Politik von heute diesen Prozess stoppen kann. 

Unsere Entwicklung bestimmen weitgehend die Geldgeber und Politik hängt am Tropf der Elite. Nur was genug Profit erzielt, ist interessant. Da zählt der Mensch oder unsere Umwelt nichts. Habgier nach immer mehr Profit bestimmt unsere Entwicklung. Der Mensch als Arbeitskraft ist nur Kostenfaktor, den es zu vermeiden gilt. Echten Klimaschutz wird es auch nicht geben, solange die Ausbeutung der Umwelt ein gutes Geschäft ist, das jede Sauerei rechtfertigt.

Mir geht es gut

Es entspricht der Tatsache, dass es in der heutigen Zeit noch immer Arbeitnehmer gibt, die sich finanziell keine Sorgen machen müssen. Aus gutem Grund glaubt nicht jeder dieser Menschen daran, dass dies so bleiben wird. Viele Personen, die heute in Armut leben, haben einmal zu denjenigen gehört, denen es besser ging.

Der Konkurrenzkampf in den Märkten wird auch weiterhin dazu führen, dass der Kostenfaktor Mensch weiter bei den Löhnen beschnitten wird. Im günstigsten Fall für die Wirtschaft ganz ersetzt wird durch die voranschreitende Digitalisierung. Das führt zu Mindereinnahmen bei den Steuern und spült immer weniger Geld in die Sozialkassen. Ausgleichen werden das die Beschäftigten, bei denen etwas zu holen ist. Wer in Armut oder am Rande dieser lebt, kann kaum noch belastet werden. Diejenigen, die Steuervermeidung perfektioniert haben, werden an ihren rentablen Modellen für immer mehr Profit nichts verändern.

Für die Fehlentwicklungen werden die Menschen bezahlen, denen es heute noch gut geht. Daher sehe ich auch keinen Grund, warum diese sich nicht an einem Prozess beteiligen sollten, die Gesellschaft neu zu organisieren, damit es jedem gut geht, wir echten Klimaschutz betreiben und niemand Angst haben muss, vor der Zukunft.

Alternative

BGE

In einer breiten Öffentlichkeit wird über das bedingungslose Grundeinkommen diskutiert, als Antwort auf die Verdrängung der finanziellen Existenz. Gut an der Diskussion finde ich, dass wir überhaupt über die finanzielle Existenz von Menschen in der Zukunft diskutieren. Persönlich glaube ich aber nicht, dass das BGE die Lösung für unsere heutigen Probleme ist.

Das BGE würde rein gar nichts an den Fehlentwicklungen ändern. Schon heute wird über die Finanzierung gestritten und wer es bekommen sollte. In der Zukunft dürfte eine Finanzierung immer schwieriger werden. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass es finanzierbar ist, gibt es eine Reihe weitere Probleme, die für neuen Zündstoff sorgen. Wir brauchen echte Lösungen für die Zukunft und nicht erneute Probleme, die die Gesellschaft spalten. Schade um die Zeit, die wir verlieren und eigentlich nicht haben.

Lösung erarbeiten

Wir können die heutige Entwicklung nur verändern, wenn wir eine echte Lösung schaffen. Dazu müssen wir uns erst einmal klar werden, was die heutigen Probleme verursacht. Unsere Entwicklung wird durch das fehlende Geld bestimmt. Geld ist eine Bremse von Entwicklung und Fortschritt. Wer im Gegenzug sehr viel Geld besitzt, bestimmt auch darüber, wie Menschen zu leben haben. Wir spüren eher die Bremse.

Es wird viel in der Gesellschaft über gerechterer Verteilung und Chancengleichheit diskutiert. Daran werden wir uns die Zähne ausbeißen, da gar kein Interesse besteht, das zu ändern. Solange Einzelne gut am Nachteil der Masse verdienen, wird sich da nichts ändern. Vor allem nicht, wenn die Einzelnen mit ihrem unvorstellbaren Vermögen den Ton und die Richtung angeben. Wir müssen die Habgier nach immer mehr Profit beenden.

Befreiung vom Geld - Habgier & Profit beenden

Wir benötigen kein Geld. Wir brauchen die Waren und Dienstleistungen, die wir dafür erwerben können. Das ist ein Unterschied. Die Werkzeuge, Wissen und Arbeitskraft haben wir heute schon in der Hand. Nur machen wir damit die Elite reich!

Es ist an der Zeit, die Werkzeuge für uns, die Allgemeinheit zu nutzen. Wie das in der Zukunft funktionieren wird, erläutere ich in einigen weiteren Artikel. Es ist der einzige Weg, die Macht und Habgier nach immer mehr Profit der Eliten zu beenden und die Zukunft in die eigene Hand zu nehmen. Wir können das erreichen, wenn wir wirklich etwas verändern möchten. Es ist auch der einzige Weg, echten Klimaschutz zu betreiben, wenn es nicht immer heißt, wer soll das bezahlen.

Kommunistische Gedanken?

Viele von uns sind in Feindschaft zum Kommunismus aufgewachsen. Wer heute mitmenschlich handeln möchte, wird daher gerne in die Ecke des Kommunismus gedrängt.

Kapitalismus oder Kommunismus versagt haben beide Ausrichtungen. In beiden Systemausrichtungen geht es ums Geld und es herrscht Ungleichheit. Im Kommunismus herrschen die Oligarchen und im Kapitalismus die Konzerne und die Reichen.

Ich kann beiden Ausrichtungen nichts Gutes abgewinnen. Mit unserer Intelligenz sollte uns mehr einfallen, als solche Herrschaftssysteme zu tragen. Wir müssen uns ganz neu organisieren und in diesem Sinne auch etwas ganz neues schaffen! Etwas, bei dem es nicht immer darum geht, wer soll das bezahlen, damit genug Profit für die Elite bleibt.

Missverständnis vorbeugen

So mancher verwechselt die Befreiung vom Geld mit der Abschaffung vom Bargeld.

Es gibt mächtige Interessen, das Bargeld abzuschaffen. Das hat viele Gründe. Corona beschleunigt diesen Prozess. Wir werden abhängig vom Giralgeld und unterliegen der völligen Kontrolle und Transparenz. Dann können problemlos Negativzinsen von Banken erhoben werden und der Staat weiß immer ganz genau, wo er etwas holen kann, wenn er Geld benötigt.

Das hat mit der Befreiung vom Geld nichts zu tun. Bei der Befreiung vom Geld geht es darum, die Gesellschaft ganz neu zu organisieren, unabhängig von jeder Form des Geldes. Egal ob es sich dabei um Bargeld oder Giralgeld handelt.

Zukunft fair gestalten

Die Befreiung vom Geld,
gibt uns die Freiheit zurück!

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