Wir müssen uns neu organisieren

Kriminalität

Verbrechen

Es wäre falsch zu sagen, Kriminalität wird nur durch Geld erzeugt. Vieles steht aber damit im Zusammenhang. Durch die Befreiung vom Geld würden wir automatisch und ohne weiteren Aufwand Kriminalität drastisch senken. Die dabei frei werdenden Polizeikräfte würden wir dann in andere Bereiche verlagern, die heute bei der Polizei völlig unterbesetzt sind.

Die Opfer

Wer sich mit der Kriminalität auseinandersetzt, darf die Opfer nicht vergessen. Straftaten hinterlassen Opfer, die traumatisiert sind. Während dem Täter die ganze Aufmerksamkeit zuteilwird, werden die Opfer von Straftaten vergessen. Viele Opfer leiden ein Leben lang, oder verlieren sogar das Leben, als Folge einer Tat. Durch die Befreiung vom Geld könnten wir viele Opfer verhindern und Menschen viel Leid ersparen. Jeder kann Opfer werden, dessen sollten wir uns bewusst sein.

Wäre Geld ein Mittel, die Gesellschaft fair und gerecht zu organisieren, dann wären die Opfer von Straftaten nicht vermeidbar. Geld ist aber kein gutes Mittel, eine Gesellschaft zu organisieren, es sorgt für viele Ungerechtigkeiten. Zudem erzeugt Geld ein Machtgefälle, unter dem viele Menschen allein schon durch die Existenz von Geld in ihrem Leben gebremst werden. Sie leiden darunter und bringen das Leben so nie zur Entfaltung, wie es ein könnte, wenn Geld nicht das Leben bestimmen würde. Das alleine ist schon schlimm genug. Geld ist erst die Nahrung für zahlreiche Straftaten und erzeugt Opfer, die wir leicht verhindern könnten. Organisieren wir uns ohne Geld, geben wir zum einen jedem Menschen den gleichen Wert und verhindern somit viele Straftaten und Menschen, die traumatisiert zurückbleiben oder im schlimmsten Fall das Leben verlieren.

Einbruch und Diebstahl

Einbruch Diebstahl

In Deutschland wurde im Jahr 2017 rund 120.000 mal und in Österreich im Jahr 2017 rund 12.000 mal eingebrochen. Die Aufklärungsquote in Deutschland und Österreich ist eher bescheiden, sie liegt unter 20 Prozent. In Deutschland gab es im Jahr 2017 rund 1.2 Millionen Diebstähle, für Österreich liegen keine Zahlen vor.

Was für den einen ein Fall für die Versicherung ist, wird für ein anderes Einbruchsopfer zur Katastrophe. Die Vorstellung das ein Fremder, in das vermeintliche sichere Zuhause und in die Intimsphäre eingebrochen ist, ändert oft das Leben schlagartig. Über achtzig Prozent der Betroffenen fühlen sich nach einem Einbruch nicht mehr sicher, in den eigenen vier Wänden. Viele Opfer entwickeln Ängste, Überempfindlichkeit gegen Geräusche bis hin zu schwerwiegende Schlafstörung. So mancher braucht psychologische Betreuung, um das traumatische Erlebnis aufzuarbeiten.

In einer Welt die sich ohne Geld organisiert, ist Einbruch sinnlos. Eingebrochen wird, um Diebesgut zu Geld zu machen, das wäre sinnlos, wenn Geld keine Rolle mehr spielen würde.

Gewalttaten

Gewalt Kriminalität Straftaten

Körperverletzung, häusliche Gewalt oder Sachbeschädigung bringen wir nicht unbedingt in Zusammenhang mit Geld. Finanzielle Sorgen führen zu mehr Aggressionen. Das heißt nicht, dass arme Menschen grundsätzlich aggressiv sind. Problematisch wird es, wenn Wohlstand und Armut aufeinandertreffen und sich arme Menschen ausgegrenzt fühlen. Ist die Ungleichheit nicht so groß, so stellt das noch kein Problem dar. Problematisch wird es, wenn die Ungleichheit extrem groß ist. Das wird als unfair angesehen und die Betroffenen erleben das als Ausgrenzung und Ungerechtigkeit. Die Antwort darauf ist Aggression. Psychologen wissen schon lange, dass Kränkung krank, aggressiv macht.

Gewalt findet in allen Gesellschaftsschichten und auch aus anderen Gründen statt. Von der Gewalt, die aus finanziellen Sorgen entsteht, können wir uns trennen, durch die Befreiung vom Geld. Das erspart vielen Menschen unsägliches Leid. Auch viele Kinder sind davon betroffen.

Drogen Kriminalität

Drogen Verbrechen Tote

Als Eltern fürchten wir schon die Zeit, in der unsere Kinder neugierig und experimentierfreudig als Teenager die Welt erkunden. Die Gefahr, an Drogen zu geraten, ist in dieser Zeit sehr groß, es ist reizvoll sie auszuprobieren. Verfügbar sind Drogen auf dem Schulhof, in der Diskothek oder werden auf der Straße angeboten. Der Drogenmarkt ist heiß umkämpft, er ist rentabel für Verbrecher, um unsere Kinder abhängig zu machen. Jeder Abhängige bedeutet mehr Profit und so mancher gerät aus reiner Neugier oder aus dem Gruppenzwang an die verhängnisvollen Drogen. Die Befreiung vom Geld macht den Drogenverkauf unrentabel. Drogen anzupreisen oder jemand süchtig zu machen, wird uninteressant. Geeignete Hilfsprogramme müssten die Drogensüchtigen auffangen, damit wir sie wieder ins Leben integrieren können. 

Menschenhandel

Menschenhandel Versklavung

Menschenhandel betrifft Frauen, Männer und Kinder gleichermaßen und ist eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung. Beim Menschenhandel geht es um die Ausbeutung von Menschen unter Androhung oder Anwendung von Gewalt oder Nötigung. Die Opfer sind meist ein Leben lang traumatisiert und sollten psychisch betreut werden, was wahrscheinlich selten der Fall ist. Die wohl bekannteste Form sind Sexarbeiterinnen, die unter fadenscheinigen Gründen (gute Stelle) nach Europa geschleust und zur Prostitution gezwungen werden. Da der Staat daran gut mit verdient, ist kaum zu erwarten, dass sich da etwas verändert. Menschenhandel gibt es auch auf dem Arbeitsmarkt, Arbeiter die katastrophal untergebracht und schlecht oder gar nicht bezahlt werden. Auch Kinder bleiben vom Menschenhandel nicht verschont. Sie werden entweder als Arbeitssklaven missbraucht oder zur Deckung pädophiler Neigungen benutzt. Das geschieht alles im Namen des Profits und der Gewinnmaximierung. Geld hat viele schmutzige Seiten. Nur die Befreiung vom Geld würde das schlagartig ändern.

Organisierte Kriminalität

Vor allem die Clans, arabische und türkische Großfamilien beschäftigen die Medien und vor allem die Polizei. Sie beherrschen ganze Stadtteile durch ihre brutalen Regeln und verbreiten Angst und Schrecken. Viel zulange wurde zugesehen oder besser gesagt weggeschaut. Ermittler haben es schwer in die Milieus einzutauchen, da die Familien sich nach außen hin abschotten. Die Clans folgen ihre eigenen Gesetze und pfeifen auf die Justiz. Wird doch einmal einer vor Gericht gestellt, sorgen die Anwälte dafür, dass die Strafe nicht so empfindlich ausfällt. Zu den Geschäftsfeldern gehören Drogen, Prostitution, Schutzgeld und im Prinzip alles, was auf die Schnelle viel Geld bringt. Was den einen das Geld bringt, bedeutet für andere Leid oder Tod. Kriminalität, die vom Geld getrieben wird, lässt sich nicht einfach auflösen. Zu gut ist die Organisierte Kriminalität vernetzt und an die Hintermänner kommt man so gut wie gar nicht. Neben den Clans gibt es auch Rockerbanden und andere Mafiastrukturen. Die Befreiung vom Geld, entzieht der Organisierten Kriminalität, als Nebeneffekt die Existenzgrundlage.

Steuerbetrug

Steuerbetrug

Panama Papers, Cum-EX und viele andere Steuerskandale liegen hinter uns und ebenso vor uns. Die einen vermeiden Steuerzahlungen, während andere sich direkt am Geld der Steuerzahler bedienen. Uli Hoeneß, Peter Graf, Boris Becker und Klaus Zumwinkel, nur eine kleine Auswahl der prominenten Steuerbetrüger. Selbst Alice Schwarzer ließ Steuerehrlichkeit vermissen. Wir kennen Steuerhinterziehung nicht nur im großen Stil. Auch Schwarzarbeit ist Steuerhinterziehung und darf nicht schön geredet werden. Schätzungen gehen davon aus, das alleine in Deutschland 50 Milliarden Euro im Jahr dem Finanzamt durch die Lappen gehen. Geld, das am Ende der Gesellschaft für sinnvolle Aufgaben fehlt. Laut Umfrage finden 99 Prozent der Menschen es für moralisch nicht in Ordnung, wenn Reiche Steuern hinterziehen. Schwarzarbeit erfährt dagegen mehr Toleranz. In einer Gesellschaft, die sich ohne Geld organisiert, gibt es keine Steuern und somit entsteht der Gesellschaft kein Schaden.

Korruption

Korruption

Zur Korruption gehört Bestechlichkeit, Bestechung, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung. Bei der Korruption handelt es sich um einen Akt der Verletzung des allgemeinen Interesses zugunsten eines speziellen Vorteils. Transparency International definiert Korruption als Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Vorteil. Der IWF schätzt, dass durch Korruption, weltweit rund 1,3 bis 1,8 Billionen Euro verschlungen werden. Korruption schadet der Gesellschaft in vielerlei Hinsicht. Korruption führt dazu, das Leistungen schlechter, dafür aber teurer werden. Nach Schätzung der Weltbank muss jeder Mensch rund sieben Prozent seiner Arbeitsleistung für Korruptionsschäden aufbringen. Wenn Sie eine Vierzig Stunden Woche haben, arbeiten Sie rund drei Stunden für korrupte Menschen. Ohne Korruption hätten wir vier Wochen länger Urlaub im Jahr, um das einmal zu verdeutlichen. Wenn wir uns als Gesellschaft ohne Geld organisieren, wird Korruption sinnlos. Niemand kann sich Vorteile verschaffen, indem er andere mit Geld besticht. Ohne unser Zutun steigt die Lebensqualität aller Menschen.

Fazit

Polizei Exekutive

Es reicht nicht aus, das Geld abzuschaffen, weil in Beziehung dazu viele Straftaten geschehen. Niemand würde die Mobilität abschaffen, nur weil es Verkehrstote gibt. Da Geld kein gutes Mittel ist, die Gesellschaft oder die Welt zu organisieren, wäre der Wegfall vieler Straftaten eine angenehme Nebenwirkung, die sich sehr positiv auf die Kriminalität auswirkt. Ohne unser Zutun würden wir viele Opfer vermeiden und deren Leid im Zusammenhang mit Straftaten. Für die Befreiung vom Geld gibt es ganz andere schwerwiegende Gründe.

Für die Polizei wäre der Wegfall vieler Straftaten eine enorme Entlastung. Überstunden wären nicht mehr nötig. Zudem kann sich die Polizei auf ganz andere Aufgaben konzentrieren, für die heute keine Polizeikräfte zur Verfügung stehen. Das ganz ohne weitere Polizeikräfte. Eine weitere angenehme Nebenwirkung.

Zum Thema: Zukunft gestalten

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