Klimawandel

Klimawandel Verantwortung zeigen

Dass es einen Klimawandel gibt, bestreitet kaum jemand. Gestritten wird eher darüber, ob der Klimawandel ein natürliches Phänomen ist oder von Menschenhand gemacht. Die Wissenschaft ist da zum überwiegenden Teil seit Jahrzehnten recht eindeutig in ihrer Aussage: „Der Mensch hat Einfluss auf das Klima“! Das wird auch von der Politik nicht angezweifelt, bis auf wenige Ausnahmen. Allerdings vermittelt die Politik auch das Gefühl, wer Klima schützen möchte, muss verzichten (z. B. Reisen) oder Arbeitsplätze und die Existenz von Menschen geht verloren. Ein geschickter Schachzug, geht es darum, der Wirtschaft den Profit zu erhalten. Mit Verantwortung hat das wenig zu tun. Wie wir es besser machen können, erfahren Sie am Ende des Artikel.

CO2

Das Hauptargument der Klimaskeptiker ist die Tatsache, dass der Anteil von CO2 in der Atmosphäre, lediglich 0,04 Volumenprozent beträgt. Ein so kleiner Anteil, könne keinen Einfluss auf den Klimawandel haben, ist die Schlussfolgerung. Das mag sich plausibel anhören, ist aber viel zu kurz gedacht. Mit einem solchen Argument, lässt sich natürlich gut die eigene Verantwortung abstreifen. Wer möchte schon gerne schuld daran haben, wenn wir zukünftigen Generationen die Lebensgrundlage nehmen. Etwa 230 mg Cyanid töten einen erwachsenen Menschen mit einem Körpergewicht von 80 kg. Entspricht rund 0,0003 Volumenprozent mit verheerender Wirkung. Vielleicht sollten wir es uns doch nicht so einfach machen. Um sich etwas näher mit der Thematik auseinanderzusetzen, empfehle ich die Webseite Scientists for Future (S4F, auch Scientists4Future), ein Zusammenschluss von Wissenschaftler und die Bewegung Fridays for Future in Deutschland und Österreich. Dort finden Sie ausreichend Material, um sich in das Thema einzulesen. Auf der Webseite von umdenken.jetzt geht es darum, wie gehen wir heute mit den Dingen um und was können wir besser machen.

Ist Klimaverschmutzung käuflich?

Klimawandel

Emissionshandel gibt Unternehmen die Möglichkeit, Umwelt zu verschmutzen, ohne erst einmal in bessere Technologien zu investieren. Der Preis wird auf den Kunden umgelegt und schmälert somit auch nicht den Profit. Europaweit wurden laut Daten der EU-Kommission ca. 1,5 Milliarden Zertifikate zu viel ausgegeben. Für die Wirtschaft und den Profit mag das gut sein, den Menschen und der Umwelt schadet das aber.

Beliebt sind die CO2-Zertifikate auch beim groß angelegten internationalen Steuerbetrug (Umsatzsteuerkarussell), weil keine Ware transportiert werden muss. Alleine dem deutschen Steuerzahler, entsteht durch den Steuerbetrug ein geschätzter Schaden von 14 Milliarden Euro im Jahr.

Fossile Brennstoffe sollen in der Zukunft stufenweise stärker besteuert werden. Autofahren und heizen wird für die Menschen teurer. Eines der Hauptargumente lautet, Umweltverschmutzung soll einen Preis bekommen. So wie der Emissionshandel seine Ziele verfehlt hat, wird auch dieser Gedanke dazu führen, dass es in 10 Jahre wieder heißt, wir haben leider die Umweltziele nicht erreicht. Nur das man Menschen mit wenig Geld benachteiligt und wer sich Umweltverschmutzung leisten kann, wird dies auch weiterhin tun.

Umweltverschmutzung

Umweltverschmutzung

CO2 ist nicht das einzige Problem, mit dem wir unserem Lebensraum Schaden zufügen. Viele Dinge belasten unsere Umwelt, machen Menschen krank und verändern unseren Lebensraum nachteilig. Dazu gehören das Artensterben von Tieren und Pflanzen, Vergiftung der Böden, Süßwasserverschmutzung, Bodenerosion, steigende Abfallprobleme, ungesunde Nahrung, Bodenerosion, um nur einige Probleme zu nennen. Bekannt ist uns das und trotzdem nehmen wir es hin, als sei das unvermeidbar.

Wie besser machen?

umdenken.jetzt beschäftigt sich mit der Befreiung vom Geld und auch im Umweltschutz hat das entscheidende Vorteile gegenüber einer Welt, in der es um ständigen Profit geht. Im Geldsystem muss zwingend Profit gemacht werden. Der globale Konkurrenzkampf führt dazu, dass alles möglichst billig sein muss und dabei steht Umweltschutz dem Profit im Weg. Selbst wer gerne mehr Rücksicht auf die Umwelt nehmen würde, kämpft mit dem Problem, nicht konkurrenzfähig zu sein. Ein Teufelskreis, den wir uns mit dem Geld selbst erschaffen haben und der den Klimawandel antreibt.

In einer Welt, in der Geld und Profit keine Rolle spielen, können die Dinge ganz anders gehandhabt werden. Dabei geht es auch nicht um den vielfach zitierten Verzicht der Dinge, die uns lieb geworden sind. Wir müssen nicht verzichten, wir müssen einfach besser werden. Unsere Entwicklung wird gestoppt, weil bessere Lösungen oft nicht profitabel sind. Wenn wir gerne reisen und fliegen, dann müssen wir den Fokus darauf legen, wie werden wir da besser und schaden dabei der Umwelt nicht. Es gibt da recht gute Ansätze und doch fehlt meist das Geld für eine Forschung, die uns wirklich weiter bringt. Das gilt überhaupt für unsere Mobilität. Auch beim Dieselskandal wäre mehr möglich gewesen, nur wollten die Autokonzerne ihre Anleger schützen. Da gehen die Interessen in unterschiedliche Richtungen und am Ende bezahlen wir mit unserem Lebensraum. In einer Welt in der Geld oder Profit keine Rolle spielen, haben wir das Problem gar nicht. Wir können das machen, was wirklich sinnvoll ist und uns Menschen am Ende nicht schadet. Vor allem wäre das auch für die Erzeuger unserer Nahrung die Lösung. Niemand müsste die Felder vergiften, das Grundwasser belasten, um die eigene Existenz zu sichern. Auf der anderen Seite werden Lebensmittel vernichtet, weil sie der Verbrauchernorm nicht gerecht werden.

Wir können unsere Umwelt schützen und unseren Nachkommen einen Lebensraum hinterlassen, der auch lebenswert ist. Dazu müssen wir uns neu organisieren und vom Geld trennen. In einer Welt, die nicht vom Geld und den Profit bestimmt wird, können wir das tun, was für uns alle sinnvoll und zukunftsweisend ist. Die Zukunft liegt in unserer Hand, wir müssen es nur verstehen. Neu organisiert, können wir dem Klimawandel am besten begegnen.

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