Wir müssen uns neu organisieren

Arbeit neu gestalten

Arbeit neu gestalten - Zukunftsvision

Immer mehr Arbeitnehmer, sind unzufrieden mit Ihrem Arbeitsplatz. Gründe hierfür sind nicht nur die schlechte Bezahlung. Auch Überforderung und mangelnde Wertschätzung nehmen deutlich zu. Die Befreiung vom Geld, wird den Begriff Arbeit in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen.

Arbeitsbedingungen haben sich verändert

Der Arbeitsmarkt hat sich stark verändert und Arbeit wird stetig unattraktiver. Jeder vierte Deutsche und jeder sechste Österreicher ist gezwungen, für einen Niedriglohn zu arbeiten. Es ist ein Märchen, wenn behauptet wird, das trifft nur ungelernte Kräfte. Schon 2012 veröffentlichte die Hans Böckler Stiftung Zahlen, die dies widerlegen. Demnach ist nur rund jeder fünfte Arbeitnehmer ungelernt. 800.000 verfügten über einen Fachhochschule oder Universitätsabschluss. Weitere 5.600.000 Arbeiter hatten eine Berufsausbildung. Ungelernt waren im Niedriglohn, rund 1.600.000 Arbeitnehmer.

Arbeiten im Niedriglohn steht auch für ein Leben am Rande der Existenz. Dazu kommt, dass man keine ausreichende Rentenansprüche aufbaut, die oberhalb der Mindestsicherung liegen werden. Neben dem Niedriglohn haben auch andere Aspekte die Arbeit verschlechtert. Zeitverträge nehmen Arbeitnehmer die Sicherheit. Ständige Verfügbarkeit wird erwartet. Immer weniger Mitarbeiter müssen die anstehenden Aufgaben bewältigen. In Österreich wurde erst kürzlich der 12 Stunden Arbeitstag eingeführt.

Es geht nicht um Arbeitnehmer, es geht darum, den maximalen Profit aus Menschen heraus zu holen. Viele Missstände am Arbeitsmarkt könnte man an dieser Stelle noch erwähnen, verändern würde dies aber nichts. Die Politik ebnet den Weg für solche Missstände, nach dem Motto, der Wirtschaft muss es gut gehen. Wie es den Menschen geht, danach fragt Politik schon lange nicht mehr. Das viele unter diesen Bedingungen ihrer Arbeit erkranken, wird billigend in Kauf genommen.

60 Prozent der Arbeit ohne Entgelt

Rund 60 % der heute täglich anfallenden Arbeit wird völlig ohne Entlohnung geleistet. Darunter fällt die Hausarbeit, die Erziehung und Versorgung der Kinder, die Betreuung von pflegebedürftigen Familienangehörigen. 31 Millionen Menschen (43,6 %) in Deutschland und rund 3 Millionen Menschen (44 %) in Österreich arbeiten ohne Bezahlung in einem Ehrenamt. Ohne diese Menschen würde vieles in der Gesellschaft nicht funktionieren, wie z. B. die Feuerwehr oder der Rettungsdienst. Dies zeigt sehr deutlich, dass wir sehr gut in der Lage sind, uns selbst zu organisieren, möchten wir gewisse Lebensstandards erhalten. Menschen im Ehrenamt leisten gerne einen unentgeltlichen Beitrag, um durch ihre Tätigkeit eine bestimmte Sache zu ermöglichen, die sonst nicht bezahlbar wäre. Trotz dieser Tatsache, wird das Leben und die Existenz, bestimmt von der bezahlten Arbeit.

Arbeitsbedingungen

Lösungen für alle sehen anders aus!

Die Befreiung vom Geld eröffnet uns ganz neue Möglichkeiten, mit dem Arbeitsmarkt umzugehen. Wir müssen Menschen nicht ausbrennen, um den möglichst größten Profit zu erzielen. Arbeitsbedingungen können an das Wohl der Menschen angepasst werden und unterliegen nicht mehr dem Profit. Die Zeiten, die der Mensch dann auf Arbeit verbringt, wird stark sinken. 

Arbeit selbst wird leichter werden, weil wir Technologien nutzen können, die Arbeit angenehmer macht. Das ist keine Utopie, wenn wir uns als Gesellschaft vernünftig organisieren. Wir müssen aufhören, den Profit anderer zu erwirtschaften!

Unser Potenzial nutzen

So wie wir heute organisiert sind, können wir als Gesellschaft unser Potenzial gar nicht nutzen. Die Märkte bestimmen darüber, wenn wir mit unserer Arbeitskraft mitfinanzieren müssen und wer mehr Anteil am großen Kuchen hat. Betrachten wir heutige Konzerne, so hatte wohl kein König oder Kaiser so viel Macht in der Menschengeschichte, um über Menschen zu bestimmen. Am Ende sind wir alle Lohnsklaven, mit besseren oder schlechteren Bedingungen. Zu den schlechteren Bedingungen gehört, hart arbeiten und trotzdem auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Ein Prozess, der sich immer mehr durchsetzt.

Durch die Befreiung vom Geld erhalten wir unsere Freiheit zurück und können das Potenzial der Gesellschaft im vollen Umfang nutzen. Damit Geld überhaupt funktioniert, beschäftigen wir ein Heer von Menschen, die sich mit der Verwaltung von Geld beschäftigt. Diese stehen, nach der Befreiung vom Geld, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Zudem die Arbeitslosen, die wir heute bezahlen, damit sie Zuhause bleiben. Digitalisierung müssen wir auch nicht fürchten, wenn dadurch Arbeitsplätze freigesetzt werden. Digitalisierung macht Arbeit leichter, wenn daneben die Menschen nicht vergessen werden. Alle Ressourcen an Arbeitskraft gebündelt, macht die Bewältigung der Aufgaben einer Gesellschaft einfacher.

Arbeitsbedingungen verändern sich

Arbeit in der Zukunft

In einer Gesellschaft ohne Geld müssen wir an Arbeitskräfte, für anstehende Aufgaben nicht sparen. Die Anzahl der Mitarbeiter, bestimmt der zu bewältigende Aufwand, ohne Menschen zu überlasten. In einer Welt, die durch Geld organisiert ist, wäre dies gar nicht finanzierbar. Damit der Profit stimmt, müssen Menschen am Maximum arbeiten, während andere von der Gesellschaft bezahlt werden müssen, damit sie Zuhause die Arbeitskraft brach liegen lassen.

Aufgaben, die wir gar nicht angehen können, weil immer das Geld fehlt, können realisiert werden. An Arbeitskräften mangelt es nicht und wenn das Material vorhanden ist, können Vorhaben einfach umgesetzt werden. Zum Beispiel die Sanierung der Infrastruktur.

Die Arbeitszeiten für den Einzelnen würden erheblich sinken, wenn alle Ressourcen an Arbeitskraft genutzt werden. Der Ausbau der Digitalisierung macht Arbeit leichter und senkt die Arbeitszeit Schritt für Schritt weiter. Gedanken können wir uns dann darüber machen, wie wir die dazu gewonnene Freizeit sinnvoll nutzen.

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